Janine

Ich heisse Janine Jutzi, wohne und lebe zusammen mit meinem Mann und unseren zwei Hunden in der Nähe von Murten.

Geplante Weiterbildungen & Lehrgänge

Bisherige Weiterbildungen & Lehrgänge

Reisen ohne Ende

Lange war ich überhaupt kein sesshafter Mensch. Wenn ich festen Wohnsitz hatte, dann waren da bereits wieder Ideen in der Pipeline mit klarem Fokus zur Umsetzung.

Ich bin viel gereist. Gab Wohnsitz und den festen Job immer wieder auf. Die weite Welt rief. Zum Beispiel mit Backpack und low Budget von Peru bis Feuerlanden oder eine Kletter- und Windsurfreise auf unbestimmte Zeit. Oh ja, es waren wilde Zeiten – one life, live it well!

Freiheit, Freisein, freiwillig, freestyle!

Es fiel mir immer sehr leicht, alles auf 0 zu setzen und die hiesige „Sicherheit“ loszulassen.

Natürlich war es auch anstrengend, aber nur wenn ich darüber nachdenke :). Flexibilität, Durchhaltewille und Improvisation zeichnen mich aus. Es gab und gibt immer einen Weg. Natürlich,  es war nicht nur Eiscrème dabei. Ich durchlebte in den Jahren einige Tief- und Rückschläge, auch in gesundheitlicher Hinsicht.  Aber ich war immer neugierig und mit dem ganzen Herzen unterwegs und liess mich von diesem Lebensfluss ziehen, egal was kam. Für viele Menschen in meinem Umfeld war es unvorstellbar, so zu leben. Einige bewunderten diese unkonventionelle Lebensform auch irgendwie. Für mich war es einfach „normal“.  

Sesshaft mit meinen Hunden

Seit 2016 bin ich sesshaft und happy in der Schweiz. Ab und zu etwas Sand zwischen den Zehen, das sollte natürlich sein. Im 2017, erreichte mich ein Foto wie ein Blitz und es gab kein Zurück. Sieben Wochen später flog ich nach Kos und holte die griechische Tierschutzhündin Samba zu mir. Wir gehören zusammen, das war sofort klar. Seither habe ich steile Felswände gegen horizontale Wege eingetauscht und auch sonst ist es um einiges ruhiger geworden in meinem Dasein. Im 2020 fand auch Mateo, el espanol, den Weg zu uns. Er ist ein grossartiger Charmeur und macht unsere kleine Familie komplett.  Mehr über mich und meinen Weg, erfährst du bald in meinem Blog.  

Das Bowen-Session Team

Samba

Holistischer Menschen-Coach, Luusmeitli, Hauswächterin​

Angelo

Ehemann, Hunde-Papi, Leinenakrobat und Hobbysänger

Mateo

Lach & Emotionscoach, Leckerli-Nerd, Jefe de cocina​

Möchtest du mich kennenlernen?

Schreib mir doch eine Nachricht per Whatsapp, Email oder Kontaktformular. Ich freue mich, dich kennen zu lernen!

Mein Name ist Janine Jutzi und ich bin 1973 in Burgdorf geboren.
Mein erstes Haustier war ein Meerschweinchen. Es folgten 2 Zwerghasen, 2 Wellensittiche und endlich zog auch unsere Boxer-Hündin Olivia ein.
Meine Teenagerjahre verbrachte ich vorzugsweise mit Pferden und Olivia.
Olivia wusste alles über mich, über meine Sorgen und Ängste. Ihr konnte ich alles anvertrauen was mich beschäftigte. Sie verstand alles.

Irgendeines Morgens erwachte ich und wusste: ich will Klavier spielen lernen. Ich war in der 3. Klasse. Die Musik begleitete mich schon früh. Ich war eine auffällige Flötenspielerin, die einfach nie aufhören konnte zu flöteln. Stundenlang. Sogar als Olivia das Mundstück meiner ersten Blockflöte als Knochen verwechselte, spielte ich darauf weiter. Eine Schulkollegin glaubte, dass sie ihre Flöte auch ihrem Hund zum kauen geben müsse, das helfe vielleicht um besser Flöte zu spielen :).

Meine Eltern kauften also ein Klavier. Mein Lehrer in der Primarschule erklärte in einem Schulbericht, dass meine Fingerfertigkeit beachtlich und auffällig sei. Also war das Klavier ja eigentlich nur ein Instrument mit mehr Tönen, oder?
Ich klimperte während 7 Jahren intensiv und war tatsächlich etwas "talentierter" als andere. Mir fiel dies nicht besonders auf, ich spielte aus Freude und aus dem Herzen. Ich übte mal mehr, mal weniger - je nach Lust und Laune. So erreichte ich lustigerweise immer viele Menschen mit "Wow und Ohh's", man klatschte hier und dort an den kleinen Vortragsübungen oder Konzertlis. Ich "gewann" beim jährlichen "Etuden-Wettbewerb" und durfte dann sogar 2x mit meiner Klavierlehrerin ins Stadttheater Bern. Irgendwann beschloss ich, Klavierlehrerin zu werden. Ja, ein Musikstudium auf den Tasten. Tatsächlich war dies ein sehr langer Traum von mir. Plötzlich aber zerschlug sich diese Idee, da zur damaligen Zeit nur der Ausbildungsweg via Lehrerseminar und danach Konservatorium lief, 9 Jahre Ausbildung! Ich ging ehrlich gesagt nicht sehr gerne zur Schule. Ich war ein sensibles Kind, fühlte mich oft überfordert mit zu vielen Eindrücken und Empfindungen, nebst dem Unterricht. Es war kompliziert, sehr anstrengend und ich konnte es niemandem erklären. Hypersensibel war so ein Wort, aber mit Negativbetonung. Die Vorstellung, dass ich nach der obligatorischen Schulzeit zuerst das Lehrerseminar machen müsste, bevor ich meiner wirklichen Passion dem Klavierspielen, bzw. dem Beruf zur Klavierlehrerin näher kam, löste grössten Widerstand in mir aus. Ich eröffnete meiner Klavierlehrerin ein halbes Jahr vor der Aufnahmeprüfung fürs Konsi, dass ich mich für eine kaufmännische Lehre bei einem Rechtsanwalt umentschieden habe. Bei einem Eherechtler. Sie viel fast in Ohnmacht und sagte: "Kind Gottes - das ist sehr, sehr schade".

Nach diesem Schock dachte ich mir, wenn das mit dem Konsi nichts wird, dann mache ich mein eigenes Konsi. Ich heuerte meine Eltern an, dass ich nun gerne auch noch die Grand Dame der Tasteninstrumente spielen lernen wollte: Die Kirchenorgel! Mich faszinierte dieses Instrument. Mit Händen UND den Füssen zu klimpern - fiel mir auch da angeblich wiederum einfach (dies gemäss Rücksprache mit meiner Mutter, die mich vor kurzem über gewisse Aussagen vom Herr Orgellehrer Bruno Vergès aufgeklärt hat). Aber eben, mir war Lob nicht so wichtig, wenn es um die Tasten ging. Da war ich in einer anderen Welt. Ich orgelte meine Stunden bei Herrn Vergès, dem langjährigen Stadtkirchen-Organisten in Thun, welcher nur eine bescheidene Anzahl Schüler unterrichtete. Das machte vor allem meine Eltern stolz. Naja - das war mir wiederum ziemlich egal, aber es war wirklich eine tolle Zeit. Tagsüber in Thun in der KV-Lehre, Mittags zum Orgel üben in der Stadtkirche. Ich erhielt den Schlüssel und schloss mich in der Kirche ein. Soundete was Bach & Co. von sich gab. Es war genial! Kirchenorgeln faszinieren mich auch heute noch, losgelöst von jeglicher Religion.

Was mir bis heute geblieben ist? Die Fingerfertigkeit. Die Ausgeglichenheit zwischen rechts und links (ich wäre eigentlich Linkshänderin - hätte man in der Schule nicht noch umgelernt). Ich kann Abläufe auch seitenverkehrt relativ rasch erfassen. Das läuft ziemlich von alleine. Von daher, war es wohl nicht so verwunderlich, dass mir das "Musik spielen" mit Händen/Fingern auch am Menschen und Hund relativ leicht fiel. Aber da ist noch viel mehr, als das "Technische und Methodische". Es ist dieses Eintauchen und Einfühlen in eine einzigartige Kommunikation. Was mich als Kind so oft überfordert hat, anstrengend oder einfach "anders" war, hat heute einen Namen: Hochsensibilität. Wie bitte!?...dachte ich, als mir das zum ersten Mal jemand sagte "Janine, du bist hochsensibel. Weisst du, was das bedeutet?" Ich hatte keine Ahnung - mein Leben und ich, war schon immer so.
Übrigens: es gibt auch hochsensible Hunde! Ja das gibt es! Das ist sogar wissenschaftlich erforscht. Doch dazu, berichte ich später und an einer anderen Stelle.